VLN vom 29.07.06

VLN: 4h-Rennen vom 29.07.2006


Erster Einsatz mit BMW M3 – Erster Klassensieg!


Zufrieden war der Wuppertaler Teamchef Ulli Packeisen mit der Leistung und der Ergebnis seines Teams „Packeisen Motorsport“ beim 5. Lauf der Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring Nordschleife.


Ganz kurzfristig bekam man mit Bernd Küpper noch einen dritten Fahrer hinzu. „Aus terminlichen Gründen konnte Bernd mit seinem Stammauto an diesem Rennen nicht teilnehmen“, so Packeisen. „So haben wir uns am Freitag entschlossen, dass er noch bei uns startet.“ Und die Entscheidung war für goldrichtig, da er im Qualifying die schnellste Runde mit 10:17,766 Minuten für den 24,4333 km langen Kurs erzielte.


Den Startturn zum 4-Stunden-Rennen absolvierte Ulli Packeisen. Und kurz nach Beginn bekam er in der Bit-Kurve direkt von hinten einige heftige Rempler, die ihn ins Kiesbett beförderten. „Da ging es schon mächtig zur Sache“, konnte er später darüber lachen, da er problemlos wieder herauskam. „aber das hätte auch nicht sein müssen!“

Nach sieben Runden konnte er den BMW M3 aber an Hanspeter Strehler abgeben. Für den Schweizer war es die Rennpremiere auf der Nordschleife. Ohne große Anforderung an sich selber steigerte er seine Zeiten permanent. Zum Schluß war es dann sogar eine 10:56, worauf er mächtig stolz sein konnte. „Es lief wunderbar. Ich kann sehr zufrieden sein.“ Und auch sein Teamchef war voll des Lobes: „Das war eine tolle Steigerung für sein erstes Rennen.“

Den dritten und letzten Turn absolvierte dann Bernd Küpper. Er kämpfte zeitweise mit heftigem Regenfall im Bereich Wehrseifen. „Da war es schon mächtig nass. Aber es dauerte nicht lange und der größte Bereich der Strecke war trocken und sogar wieder sonnig.“ Doch kurz vor Schluß dann doch ein Schreck. Mit heftigen Aussetzern kam der Dürener drei Runden vor Ende in die Box. Die Crew arbeitet fieberhaft und schickte den Piloten wieder raus. Und tatsächlich konnte er dann bis zum Ende durchfahren und so konnte man den Klassensieg in der Gruppe H4 erringen.

Jetzt gibt es eine kleine Pause, bevor am 26. August das nächste Highlight mit dem 6-Stunden-Rennen ansteht.

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