Willi Obermann / 24h-Rennen
07.03.2009
Willi Obermann, Obermann Racing, distanziert sich nach über 25-jähriger Teilnahme vom internationalen ADAC Nordrhein 24h Rennen am Nürburgring
Gründe hierfür sind :
- Änderung des technischen Reglements
- Erhöhung der Startgelder
- Erhöhte Benzinpreise, die überhöht mit den Teams abgerechnet werden
- Auschluß der kleinen Klassen bis 1800cm⊃3;
Nach einem Tief der 24h am Ring in den 80er Jahren haben Egon Meurer und Herbert Rungaldir dazu beigetragen, dass die 24h am Ring zu einer Veranstaltung mit einer Teilnehmerzahl von ca. 240 Fahrzeugen wurde.
In 2009 hat der ADAC Nordrhein als verantwortlicher Veranstalter die FiA GT Fahrzeuge für diese Veranstaltung zugelassen und beschneidet gleichzeitig potenzielle Gesamtsieger-Fahrzeuge (Manthey, Land, Alzen).
Die Argumentation, kleine Klassen nicht mehr zuzulassen, mit der Begründung, dass ein Geschwindigkeitsüberschuß von ca. 100kmh zu gefährlich sei, akzeptiere ich nicht.
Ich bin selbst ca. 15 Jahre als Teilnehmer kleinerer Klassen (bis 1800cm⊃3;) gefahren. In all den Jahren hat mich nicht ein einziges Mal ein größeres Fahrzeug auch nur berührt (es geht nur miteinander). In den letzten 10 Jahren fahre ich einen BMW M3, Klasse SP5. Nun fahre ich ebenso mit hohem Geschwindigheitsüberschuß auf kleine Fahrzeuge auf und habe diese auch noch nie berührt.
Die kleinen Klassen zahlen die gleichen Startgebühren wie die großen Klassen und haben somit gleiche Rechte. Ich nehme als Fahrer auf die kleineren Klassen Rücksicht. Da Audi die 24h gewinnen möchte, müssen andere potenzielle Teams weichen.
Ich bin seit dem Jahre 1981 Mitglied im ADAC. Diese Mitgliedschaft werde ich zum 31.12.09 kündigen und werde ab sofort Mitglied des AVD’s.
Willi Obermann wünscht allen Teilnehmern der 24h am Ring viel Erfolg in 2009.
Mit sportlichem Gruß
Willi Obermann
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